20161209 123003Die Prozessorientierte Psychologie wurde in den siebziger und achtziger Jahren von Dr. Arnold Mindell, einem Jungschen Lehranalytiker im Zürich entwickelt. Auch bekannt als "Prozessarbeit" oder "Traumkörperarbeit" bietet sie neue Wege an, um mit Bereichen des Lebens arbeiten zu können, die als problematisch oder schmerzhaft erlebt werden.
Wenn Symptome, Beziehungsprobleme, Gruppenkonflikte und soziale Spannungen mit Neugierde und Respekt beobachtet und entfaltet werden, dann können all diese Erfahrungen neues, für unsere persönliches oder kollektives Wachstum entscheidendes Wissen hervorbringen.

Die Wurzeln der Prozessarbeit liegen in der Psychologie C.G. Jungs, in der Quantenphysik, in der Systemtheorie, im Taoismus und Schamanismus. Prozessarbeit folgt der Überzeugung, dass die Lösungen von Problemen in den Störungen selbst enthalten sind, und stellt Werkzeuge zur Verfügung, mit Hilfe derer Einzelne, Paare, Familien, Gruppen und Organisationen mehr Bewusstsein und kreativen Lebensausdruck entwickeln können.


In der Prozessorientierten Psychologie lassen sich folgende Arbeitsgebiete umschreiben:

  • Arbeit mit Konflikten, Träumen, Visionen, Meditation, Körperarbeit, Bewegungsarbeit, Süchte
  • funktionelle oder psychosomatische und somatische Erkrankungen
  • veränderte und extreme Bewusstseinszustände (psychische „Erkrankungen“)
  • stark veränderte zurückgezogene Bewusstseinsveränderungen (z. B. Menschen im Koma oder auch Demenz)
  • Arbeit mit Beziehungen und Familien
  • Konfliktlösungsarbeit mit Gruppen und Organisationen
  • Interkulturelle Arbeit und Umweltfragen
  • Supervision und Coaching
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